Afrika
Museum für Völkerkunde Hamburg

Sammeln und Bewahren

Das Ziel des Museum für Völkerkunde ist die Errichtung und Bewahrung eines Weltkulturarchivs, das aus repräsentativen Zeugnissen der Kulturgeschichte aller Völker der Erde besteht. Gesammelt werden aussagekräftige, kulturtypische Originale, wobei das Typische hauptsächlich durch die Qualitätskriterien der jeweiligen Kultur bestimmt wird. Das systematische Anlegen von Sammlungen gehörte schon von Beginn an zu den Grundaufgaben des Museums. Im Laufe der Geschichte sind so ganz unterschiedliche Sammlungen aus den verschiedensten Gegenden mit den unterschiedlichsten Zusammensetzungen und Hintergründen angelegt worden.

Archiv
Blick in die Archive des Museums für Völkerkunde, 2002; Foto: Brigitte Saal

Archivierung und Bewahrung

Als einem Weltkulturarchiv kommt dem Museum für Völkerkunde die wichtige Aufgabe zu, die zusammengetragenen Objekte fachgerecht zu bewahren. Die Aufbewahrungsorte sind die Archive. Hier lagern über 90 Prozent des gesamten Museumsbestandes. Nachdem die Lagerung der Objekte eine zeitlang regionalen Kriterien untergeordnet wurde, bemüht sich das Museum seit Jahren darum, den neusten Erkenntnissen der Forschung Rechnung zu tragen und die Objekte fachgerecht und materialbezogen zu lagern.

Was Sie in unseren Ausstellungen sehen können, ist nur ein Bruchteil dessen, was sich in unserem Museum an Schätzen befindet, welche als Sammlungen zusammengefasst werden.

Das Museum für Völkerkunde Hamburg ist beim Google Arts Project online!
Die beiden virtuellen Ausstellungen „Bemerkenswerte Dinge. Teil I & II“ stellen 29 unserer Objekte ausführlich vor und geben einen Einblick in den vielfältigen Objektbestand des Museums.

Zugleich beleuchtet die virtuelle Ausstellung „Koloniale Hintergründe“ die Verbindungen zwischen dem europäischen Kolonialismus und dem Museum. Sie präsentiert die Ergebnisse des Projekts „Kolonialismus und Museum“, das in Kooperation mit Prof. Dr. Jürgen Zimmerer (Leiter der Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe“) und Studierenden des Fachbereichs Geschichte zwischen 2014 und 2015 durchgeführt wurde.

Für Telefone und Tablets mit Android-Betriebssystem gibt es jetzt auch unsere Museums-App im PlayStore.

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