Afrika
Museum für Völkerkunde Hamburg
Fotoarchiv
Mitglieder der Südsee-Expedition, 1908; Foto: Archiv des Museums für Völkerkunde

Fotografien – Dokumente von unschätzbarem Wert

Das Museum für Völkerkunde besitzt einen umfangreichen fotografischen Bestand aus allen Kontinenten, der rund 300.000 Bildträger umfasst. Über viele Jahrzehnte wurden Fotografien im Hause in erster Linie als illustratives Material betrachtet. Ende der 1990er Jahren hat das Museum jedoch begonnen, seine fotografischen Sammlungen als eigenständige Objekte als solche systematisch zu erschließen. Sukzessive werden die Bestände zusammengeführt, datenbankgestützt erfasst, digitalisiert und konservatorisch fachgerecht umgelagert.

Innerhalb eines ersten durch die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius geförderten Projekts konnten zwischen 1999 und 2001 zunächst 15.000 Bilder aus den Amerika-Fotobeständen bearbeitet werden. Das Ergebnis dieses Projekts zeigten die abschließende Ausstellung „Indianer 1858-1929 – Photographische Reisen von Alaska bis Feuerland“ sowie der begleitende Katalog. Im Rahmen eines ebenfalls von der ZEIT-Stiftung geförderten Folgeprojekts konnten zwischen 2004 und 2007 der ca. 18.000 Bilder umfassende Bestand aus dem Vorderen und Mittleren Orient und Nordafrika erfasst und aufgearbeitet werden. Am Ende des Projektes standen die Museumspublikation „Mit Kamel und Kamera – Historische Orient-Fotografie 1864-1970“ sowie eine gleichnamige Ausstellung.

Ansprechpartner

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