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"Das Völkerkundemuseum besitzt eine der weltweit besten Melanesien-Ausstellungen. ... Man fühlt sich in eine ferne Weltgegend, eine fremde Kultur versetzt und spürt die Magie dieser fantastischen Gesichter..." Hamburger Abendblatt
In wunderschönen, neuen Räumlichkeiten bietet das Museum die Möglichkeit, in die geheimnisvolle Welt der Masken der Südsee einzutauchen. Viele der über 100 Jahre alten Ahnenfiguren und Masken aus Neuguinea, dem Bismarck-Archipel und den benachbarten Inselstaaten sind einzigartige Belege für die kulturelle Vielfalt und das geistige Erbe der Inselbewohner. Maskenauftritte waren im 19. Jahrhundert zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und sind auch heute noch an vielen Orten zu sehen.
Die Masken sind geniale Schöpfungen aus tierischen und pflanzlichen Materialien. In ihrer Gestalt zeigen sich die Wesen der Urzeit, treten die Ahnen in Kontakt zu den Nachkommen und weilen die wilden Geistwesen aus dem Busch zu Gast bei den Menschen. Die Begegnung mit den Masken gibt den Einblick in religiöse Vorstellungen und soziale Beziehungen: Verehrung der Ahnen, Aktivitäten der Männerbünde, Zyklen des Feldbaus und Feierlichkeiten anlässlich der Übergänge vom Jugendlichen zum Erwachsenen gehen häufig mit dem Auftritt der Masken einher.
Die Ausstellungstexte sind neben Deutsch und Englisch auch in Französisch und Tok Pisin zu lesen. Ein kleiner Entdeckungsrundgang für Kinder ist Bestandteil der Ausstellung.
Großzügige Zuwendungen durch die „Freunde des Museums“ ermöglichten die Realisierung dieser Ausstellung.
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