“Traditionelle Tätowierungen der Maori – ta moko”

Führung, 60 min, 8 – 10 Jahre, 11 – 17 Jahre, 18 – 99 Jahre

Schlagworte: Interkulturelle Bildung, Körper, Körperschmuck, Tätowierungen, Maori, Neuseeland

Mit zu den bekanntesten Elementen der Kultur der indigenen Neuseeländer, der Maori, gehören neben der Schnitzkunst die auffälligen Tätowierungen. Insbesondere die Gesichtstätowierungen sind weltweit bekannt. Diese dauerhaften Verzierungen von Körper und Gesicht werden von den Maori ‘ta moko’ genannt. Ta moko sind allerdings mehr als ein reiner Körperschmuck – es sind spirituelle Erfahrungen und Bekenntnisse zur kulturellen Identität. Manche der Tätowierungen verweisen beispielsweise auf den Familienstammbaum und die Geschichte des eigenen Stammes. Seit den 1990er Jahren erleben die moko eine Renaissance: als Ausdruck eines neuen Selbstbewusstseins und kultureller Identität lassen sich heute mehr und mehr Maori auf traditionelle Art und Weise die Muster stechen.
Geschnitzte moko finden sich auch an einem der schönsten Objekte des Museums für Völkerkunde Hamburg, nämlich im Versammlungshaus namens Rauru. Ausgehend von dem Haus Rauru werden in der Führung Informationen zu Herkunft, Geschichte und Wortbedeutung der moko erläutert. Auch die Techniken, die Werkzeuge sowie die spirituellen Hintergründe und die Bedeutung einzelner Designs kommen nicht zu kurz.

Hamburger Bildungsempfehlungen: Interkulturelle Bildung, Körper, Körperschmuck, Tätowierungen, Maori, Neuseeland

Maximale Teilnehmerzahl: 28

Hinweis: steile Treppe, nur für mobile Menschen, kein Fahrstuhl

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