“Schätze der Anden – Die andere Sicht der Welt”

Führung, 60 min, 4 – 13 Klasse / 9 – 99 Jahre

Schlagworte: Südamerika, Rund um die Welt/Entdeckungen, Kunst, Archäologie, Kolonialismus

Die Anden sind ein ökologisch vielfältiges Gebiet. Im Laufe von
4000 Jahren sind dort Hochkulturen entstanden, die Meisterhaftes
geleistet haben. Die Führung spannt den Bogen von den frühen Anfängen bis zur Kolonialzeit und veranschaulicht anhand der “Schätze” in der Schatzkammer und Inka-Galerie die Entwicklung dieser Kulturen und ihre Anpassung an die speziellen Umweltbedingungen. Welche Rolle spielten Edelmetalle? Welche Bedeutung besaßen andere Rohstoffe, zum Beispiel die Spondylus-Muschel? Fein gewebte, Jahrtausende alte Textilien und reich verzierte Keramik der Süd- und Nordküste Altperus geben einen Einblick in die Lebensweise und Bestattungspraktiken der damaligen Völker. Nicht zuletzt kommen auch Grabräuberei und die geheimnisvolle Knotenschrift der Inka zur Sprache. Wie der spanische Kolonialismus dramatische Veränderungen in diese Lebensweise hervorrief, wird auch thematisiert.

Hinweis: Nach Voranmeldung für Rollstuhlfahrer mit Begleitung geeignet. Bitte informieren Sie nach der Buchung die Museumspädagogin. Die Kontaktinformationen finden Sie auf der Buchungsbestätigung.

Hamburger Bildungsempfehlungen:
Globales Lernen, Kulturelle und religiöse Vorstellungen in andern Zeiten und Räumen, Leben und Wirtschaften in extremen klimatischen Bedingungen, das Zeitalter der Entdeckungen
Stadtteilschule: Gesellschaftswissenschaften
Gymnasium: Politik/Gesellschaft/Wirtschaft, Geographie

Bitte buchen Sie über den Museumsdienst Hamburg
Tel: 040 – 42 81 31 0
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