Masken der Südsee - 2

Maske
Nördliches Neuirland, 2. Hälfte 19 Jh. (Sammlung Museum Godeffroy)
Holz, Pflanzenfasern, Verschlussdeckel von Turbo petholatus, Pigmente

Maske (Kipong / Ges)
Nördliches Neuirland, 2. Hälfte 19. Jh. (Sammlung Museum Godeffroy)
Holz, Rindenbast, Kokosfaser, Verschlussdeckel von Turbo petholatus, Pigmente
Schnitzwerke, Skulpturen und Masken Neuirlands werden zumeist dem engeren oder weiteren Umfeld der malagan-Feierlichkeiten zugeordnet. Diese Feste zu Ehren der Verstorbenen prägen in weiten Teilen das Kunstschaffen dieser Insel. Insbesondere die Masken weisen eine große Bandbreite an Gestaltungsformen auf. Meist ist es sehr schwierig, diese vielgestaltigen, aufwändig gearbeiteten Maskentypen, denen von Region zu Region bei gleichem Erscheinungsbild oft unterschiedliche Bedeutung beigemessen wird, genau zu bestimmen. Um Aufschluss über das Wesen der jeweiligen Maske zu erhalten, muss der Kontext ihres Auftritts berücksichtigt werden: Maskenträger können eine rituell reinigende Wirkung haben, sie können der Aufhebung von Tabus dienen oder aber auch mythische Erzählungen in Szene setzen.

Fotos: Brigitte Saal

Sprache

Die Ausstellungstexte sind neben Deutsch und Englisch auch in Französisch und Tok Pisin zu lesen.

Kontakt

Zuständige Wissenschaftlerin

Dr. Jeanette Kokott
Tel.: 040. 42 88 79 – 536
Fax: 040. 42 88 79 – 242
jeanette.kokott@mvhamburg.de

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