Wishnu auf Garuda
Bali – Mitte 20. Jh.
Holz, Pigmente

Die Holzskulptur zeigt den mythischen Riesenvogel Garuda in seiner Eigenschaft als Reittier des Gottes Wishnu. Der halb als Mensch und halb als Adler gestaltete Garuda gilt in vielen asiatischen Ländern als Götterbote und Schlangentöter. Einer Erzählung zufolge benötigte Garuda ein Lebenselixier, um seine Mutter Winata aus der Sklaverei zu befreien. Es gelang ihm, den Göttern dieses Lebenselixier zu entreißen. Da Garuda allerdings darauf verzichtete, davon Gebrauch zu machen, wählte Wishnu ihn zu seinem ständigen Gefährten.

Fotos: Brigitte Saal

Sprache

Die Texte sind auch auf Englisch und Bahasa Indonesia zu lesen.

Zuständige Wissenschaftlerin

Dr. Jeanette Kokott
Tel.: 040. 42 88 79 – 536
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jeanette.kokott@mvhamburg.de

Aktuelle Informationen zu den Festen rund um den Balinesischen Tempel vor dem Museum für Völkerkunde, durchgeführt von der Balinesischen Gemeinde Hamburg, finden Sie hier und auf der eigenen Fanpage des Bali-Tempels hier

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