Fr 15. August
Eröffnung Do 14. August | 19 Uhr
Tibetische Nonnen – Widerstand und Mitgefühl

Die gefühlvollen Fotos von Olivier Adam haben zumeist einen ernsten Hintergrund. Der französische Fotograf begann 2008 tibetische Nonnen zu portraitieren, die vor der Unterdrückung durch die chinesische Staatsmacht ins indische Exil geflohen waren. Ihn faszinieren diese starken Frauen, die trotz traumatischer Erlebnisse ihren eigenen Weg der Spiritualität und des friedlichen politischen Widerstands gehen. Viele Fotos entstanden in Einrichtungen des Tibetan Nuns Projects, welches sich in Indien um geflohene tibetische Nonnen kümmert und ihnen Bildungsmöglichkeiten bietet, damit sie ihre Fähigkeiten entfalten und eigene Projekte entwickeln können.

Programm zur Ausstellungseröffnung:

19 Uhr | Großer Hörsaal
Eröffnung

20.15 Uhr | Großer Hörsaal
Tibetisch-buddhistische Nonnen im Exil – Auf dem Weg zu einem neuen Selbstbewusstsein Vortrag von Dr. Rotraut Wurst, Religionswissenschaftlerin
Dr. Rotraut Wurst berichtet von ihrer Forschung unter tibetisch-buddhistischen Nonnen. Besonders beschäftigte sie die Frage nach dem Selbstverständnis tibetisch-buddhistischer Nonnen. So befasst sich der Vortrag unter anderem mit exilbedingten Entwicklungen und Emanzipationschancen der Nonnen. Anhand des Beispiels der regelmäßig stattfindenden „Conferences on Buddhist Women“ erörtert Dr. Rotraut Wurst den Austausch zwischen buddhistischen Traditionen. Die Verwendung von Sprache und Veränderungen hinsichtlich der klösterlichen wie auch schulischen Bildung spielen dabei eine wichtige Rolle.

21 Uhr | Großer Hörsaal
In the Shadow of the Buddha. Filmvorführung
Ein Film von Heather Kissinger, ca. 46 min, ladakhi/tibetisch mit englischen Untertiteln