Maske
Kuba, Zaire; 1957 erhalten als Dauerleihgabe der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Kunstsammlung
Diese Maske wurde einst von Mitgliedern des Babende-Bundes benutzt. Jede Dorfgruppe dieses Bundes hat drei Masken. Die zu sehende heißt Shene malula und wird zusammen mit den beiden anderen Masken des Babende-Bundes den aufzunehmenden Mitgliedern bei einer Initiationszeremonie vorgeführt. Die Bemalung soll ein Narbenmuster darstellen, mit dem die Kuba früher ihre Gesichter verzierten.

Mutter mit Kind, Aufsatzmaske
Bena-Mwanika, Kuba, Zaire, 1905 gesammelt von Leo Frobenius
Dieser Maskentyp ist für die gesamte afrikanische Kunst ungewöhnlich. Aufsatzmasken, bei denen der Leib dargestellt ist, sind nur in ganz wenigen Stücken bekannt. Das Motiv „Mutter und Kind“ gibt es zwar in ganzen Figuren, z.B. auf Yoruba-Masken, aber eben auf Masken und nicht als Maske. Die reiche ornamentik der Kuba-Maske soll Ziernarben andeuten, mit denen die Kuba früher ihre Leiber bedeckten.

Fotos: Brigitte Saal

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