6. April bis 19. August 2018
Designgeschichten zwischen Afrika und Europa
Flow of Forms / Forms of Flow

Die Ausstellung Designgeschichten zwischen Afrika und Europa. Flow of Forms / Forms of Flow gibt Einblicke in die pulsierenden Kreativszenen auf dem afrikanischen Kontinent mit einer beeindruckenden Auswahl an Beispielen gegenwärtigen Designs. Prozesse der Formfindungen werden als Resultate eines wechselseitigen Austausches zwischen Afrika und Europa, aber auch zwischen alltäglichen und älteren gestalterischen Grundlagen betrachtet. Designgeschichten global zu verorten, bedeutet einerseits von Gestaltung als einer überall anzutreffenden Praxis auszugehen, andererseits verbindet sich damit auch eine Reflexion des eurozentristischen Blickes auf afrikanisches Design, der oftmals bis heute von simplen Gegensätzen wie traditionell/modern, handwerklich/industriell, formell/informell geprägt ist.

Dabei erkundet die Ausstellung ebenso, wie gegenwärtige Lebensumstände kreative Lösungen hervorbringen, die den Lebensvollzug unter manchmal schwierigen Bedingungen zu erleichtern suchen und eigene Traditionen neu für die Gegenwart interpretieren. Flow of Forms zeigt ein vielschichtiges Afrikabild, das in dieser Form im Museum für Völkerkunde Hamburg noch nicht präsentiert wurde.

Designer_innen und Künstler_innen:
David Adjaye for KnollTextiles, Àga Concept, Kossi Aguessy, Karo Akpokiere, Black Coffee, Laurence Bonvin, Paolo Cascone / COdesignLab, Sonya Clark, Matali Crasset & Bulawayo Home Industries, Cucula, Cheick Diallo, Dokter and Misses, Nana Kwaku Duah II, Michael Gathogo Githinji, Front & Siyazama Project, Fundi Bots, Eric van Hove, I.AM.ISIGO, Yinka Ilori, Jean Katambayi Mukendi, Wanuri Kahiu, Markus Kayser, Ladi Kwali, Lumkani, Abu Bakarr Mansaray, Michael MacGarry, Ernst May, Emo de Medeiros, Vincent Michéa, The Nest Collective, Laduma Ngxokolo, Karl Ernst Osthaus, Victor Papanek, Shem Paronelli Artisanal, Simone Post, Rethaka, Walther Schmidt, Kofi Setordji, Palash Singh for STEP/The New Basket Workshop, Studio Formafantasma, Studio Sikoki, Kër Thiossane, Fatimah Tuggar, Obiora Udechukwu, Marjorie Wallace for Mutapo Handmade Pottery, Jules Wokam, unbekannte Künstler der Edo, Kete, Kuba, Lele, Tschokwe, Yoruba und unbekannte Künstlerinnen der amaXhosa

Die Ausstellung wurde kuratiert von Prof. Dr. Kerstin Pinther, Dipl. Des. Alexandra Weigand M.A und Prof. Dr. Barbara Plankensteiner, mit freundlicher Unterstützung durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den TURN Fonds der Kulturstiftung des Bundes, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Begleitend zur Ausstellung findet ein umfangreiches Rahmenprogramm statt.

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